Montag, 15.03.2010

Statement

Die "Arbeitsgesellschaft" befindet sich immer tiefer in der Krise. Millionen von Menschen fehlt die Teilhabe an der Gemeinschaft, denn sie verfügen nicht über das dazu nötige Geld. Die ALG II-Leistungen reichen nur zur Existenzsicherung, die sich immer schwieriger gestaltet. Der Preisanstieg im Jahr 2007 bei Lebensmitteln stellt viele Menschen vor das echte Problem, wie sie sich ernähren sollen. Aus einem Gutachten des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen geht hervor, dass Menschen ohne Arbeit häufiger und schwerer krank seien als Menschen mit Arbeit und diese auch eher stürben. Götz Werner spricht bei Hartz IV von offenen Strafvollzug. All diese Tatsachen zeigen eindeutig, das wir dringend Lösungen für diese Probleme benötigen.

Ein Grundeinkommen, da sind sich viele Experten inzwischen einig, würde all diese Probleme lösen, auch wenn die Auffassungen zur Ausgestaltung sehr unterschiedlich sind. Für diesen Entwicklungsprozess ist eines ganz wichtig: Aufklärung! Das Grundeinkommen ist keine Faulpelzprämie, sondern ein modernes Instrument zur gesellschaftlichen Weiterentwicklung, die den Weg in eine menschliche Gemeinschaft begleitet. Je mehr Menschen sich für das Grundeinkommen interessieren und die positiven Auswirkungen für die gesamte Gemeinschaft verstehen, desto eher wird der politische Wille zur Einführung des Grundeinkommens reif sein.